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derzeitiges Alter: 33, derzeitiger Wohnort: Santa Barbara, Kalifornien
Biographie: Casey Patrick Mongoven
Lebenslauf ansehen

Ich wurde am 30. April 1979 in La Jolla, Kalifornien, als Sohn von Jan and Danna Mongoven geboren. Ich wuchs mit meinem großen Bruder (geb. 1976) in Carlsbad, Kalifornien, auf. Mit zehn Jahren fing ich an E-Gitarre zu spielen und kurz danach auch meine erste Musik zu schreiben. Damals war ich von Hard Rock und Heavy Metal begeistert. Wir spielten und nahmen in Vierspur auf. Mein Bruder erstellte detaillierte Transkriptionen von Liedern und programmierte einen Trommelsynthesizer. Wir wurden häufig von Dean Robinson auf Gitarre und Brian Snyder auf Drumset begleitet.

In der siebten Klasse traf ich einen Mitschüler, Matthew Stevens, der Klavier spielte. Mein Interesse an der klassischen Musik wuchs rasch durch den Einfluss von der Musik, die er spielte bzw. durch den Einfluss meines Bruders, der auch damals Klassik spielte. In der achten Klasse schrieb ich mein erstes Stück in einem klassischem Stil im Studio von meinem Onkel Tim Torrance, der in Sherman Oaks lebte. Dabei habe ich Performer als Sequencer und ein E-Mu Proteus 2 Orchestral Soundmodul verwendet – ein Soundmodul, das die Filmmusik der Zeit deutlich prägt. Ich war von den Resultaten begeistert und bald bekam ich sowohl meine eigene Software von meinem Onkel als auch mein eigenes Soundmodul. In der High School begann ich Unterricht in Komposition und Gehörbildung von einem Doktoranden an der UCSD zu bekommen. Im Sommer 1995 besuchte ich das National High School Music Institute der Northwestern University. Im folgenden Sommer besuchte ich das Interlochen Arts Camp, wo ich von den Fibonacci-Zahlen zum ersten Mal gelernt habe.

1997 fing ich an, bei Alan Fletcher am New England Conservatory of Music zu studieren. In meinem ersten Semester begann ich, mich mit Fibonacci-Zahlen und dem goldenen Schnitt zu beschäftigen. Im Jahre 2000 schrieb ich einen Aufsatz, der wichtige noch nie zuvor diskutierte Eigenschaften der Fibonacci-Tonklassenmengen an den Tag legt. Am Konservatorium schrieb ich mehr als 20 Werke, von denen alle Fibonacci-Zahlen auf irgendeine Weise anwenden. Ich schloss mein Studium mit einem Bachelor of Music in klassischer Komposition 2001 ab. Gleichzeitig wurde ich in Pi Kappa Lambda, eine amerikanische Ehrenverbindung, aufgenommen.

Im Juni 2001 zog ich nach Wien. Dort habe ich Intensivkurse in Italienisch und Deutsch absolviert. Im April 2002, konkretisierte ich Idee für einen Stil und verfasste die ersten Werke in dem Stil, der geprägt wird durch mathematische Objekte, die der Fibonacci-Folge grundsetzlich verwandt sind. Nach einem Jahr zog ich nach Kalifornien mit dem Vorhaben nach Europa zurückzukehren. Ich verbrachte sechs Monate in Kalifornien, wo ich den Stil weiterentwickelte. Zu Silvester 2002 zog ich nach Berlin. Dort wurde ich zum CELTA-zertifizierter Englischlehrer. Nachdem ich in München keinen Erfolg hatte auf der Suche nach einem Job, zog ich im Juli 2003 nach Halle, wo ich ein Jahr verbrachte. Danach zog ich nach Leipzig, um in der Stadt zu leben, wo Johann Sebastian Bach seinen Lebensabend verbrachte. In Leipzig sang ich im Kammerchor Josquin des Préz für ein Jahr. Nach einiger Zeit in Leipzig zog ich nach Hamburg, wo ich im Universitätschor und in der Blankeneser Kantorei. 2007 fing ich mit meinem Studium bei Robin Minard an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Dort begann ich Visualisierungen zu schaffen, die mit meiner Musik synchronisiert wurden. 2009 schloss ich mein Ergänzungsstudium in elektroakustischer Komposition ab. Im September 2009 begann ich mein Ph.D.-Studium in Media Arts and Technology an der UCSB. Ich bin derzeit Ph.D.-Candidate und arbeite an meiner Dissertation The Style of Music Characterized by Mathematical Objects Fundamentally Related to the Fibonacci Sequence. Zusätzlich zu meiner Beschäftigung mit der Musik unterrichte ich das zweite Jahr Deutsch als Fremdsprache an der UCSB.
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© 2012 Casey Mongoven cm@caseymongoven.com